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VOM ZAUBER DER GRAVUR

Jagd, Magie und Kunst sind seit Anbeginn untrennbar verbunden. Vermutlich war es sogar die Jagd, die den Menschen zur Kunst inspirierte. Und die Kunst war es, die bei der Jagd zum Werkzeug der Magie wurde. Magisch beschwören seither Kunstwerke den lebensnotwendigen Jagderfolg – die Fachleute sprechen von „Analogiezauber“.

Das Ergebnis der Jagd wird in Symbolen demonstriert und vorweggenommen. Der Jäger malt das Tier an die Wand der Höhle, um es gleichsam zu bannen. Der Frühmensch wirft den Speer symbolisch an die Felsbilder und glaubt, die Waffen werden im wirklichen Jagdgeschehen das Tier wiederum treffen.

Die Gravur des Gewehrs entstammt der Tradition des Analogiezaubers. Dabei lassen sich zwei große Kategorien von Motiven identifizieren: Die stilisierten Pflanzenranken – Arabesken genannt. Und die naturalistischen Motive, nach Dürer die sogenannten Natur- oder Tierstücke.
Am Beginn der Gravierarbeit steht das Übertragen des Entwurfs auf das Werkstück. Ein auf Proportionen geschultes Auge, Reißnadel und Stahlzirkel helfen dabei. Das eigentliche Gravieren ist eine spanabhebende Technik. Vollzogen wird es mit dem leichten Hammer und den Graviersticheln. Gravierstichel sind feine Meißel mit Holzheft in unterschiedlichen Stärken und unterschiedlich geformten Schneiden.

Das Werkstück wird zur Bearbeitung in einen um 360 Grad drehbaren Schraubstock eingespannt. Für feinste Schattierungen wird der Handstichel eingesetzt, der ohne Hammer nur mit Muskelkraft geführt wird. Im Italienischen heißt dieser Stichel „bulino“ – er ist namensgebend für diese Kunstform der Gravur.

Feilen in unterschiedlichen Formen und Hiebstufen sowie Schleifleinen in unterschiedlicher Körnung runden das Werkzeug-Portfolio des Graveurs ab. Es bieten sich mannigfaltige weitere Veredelungsformen rund ums Gravieren an: Bunteinsätze, Gold- oder Silbereinlagen, Punzierungen oder Ziselierungen und Intarsien aus unterschiedlichen edlen Materialien.

Über 15 Graveurinnen und Graveure – jede und jeder ein Meister des Fachs und erfahren in allen Gravur-Disziplinen – veredeln Merkel Jagdgewehre zu Unikaten.

Gravuren - Fast alles ist möglich

Gravieren ist Hand- und Konzentrationsarbeit. Stunden- und tagelang bearbeiten die Graveurinnen und Graveure bei Merkel den harten Stahl und machen aus dem nüchternen Stück Material ein lebendiges, ausdruckstarkes Stück Kunst, das dann ein Jagdgewehr zieren wird. Gravuren bei Merkel sind Individualarbeit: Den Wünschen des Auftraggebers sind kaum Grenzen gesetzt. Die folgenden Abbildungen sollten deshalb einzig als Anregung verstanden werden. Fast alles ist möglich.

Detail-Arbeit mit dem Handstichel.

Hart erarbeitetes Meisterwerk: Eine Tierstückgravur ‚Jagd‘ entsteht - Teil 1.

‚Suhler Flachstich‘ mit ausgestochenem Grund.

Ornamentgravur ‚Englische Arabesken‘.

Das Festival der Arabesken.

Hart erarbeitetes Meisterwerk: Eine Tierstückgravur ‚Jagd‘ entsteht - Teil 2.

Reliefgravur mit plastischen Tierstücken und Blattornamenten.

Bunteinsatz mit Goldeinlage.

Stormvision kreation
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